Das war ich nicht! - Geld oder Leben V

Geld oder Leben V

Nach dem Roman »Das war ich nicht« von Kristof Magnusson

DSC_1119

“ Dann setzte sich dieser Trader neben mich auf das Bett, zog die Beine an und starrte auf den Fernseher. „

Szenische Lesung

Folgen 5 der turbulenten Geschichte rund um verkrachte Existenzen und einstürzende Banken. Drei Menschen, die der Zufall in Chicago zusammenführt: Ein Banker auf dem Sprung zur großen Karriere, eine Übersetzerin auf der Flucht vor dem Spießertum, ein gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Um ihr Glück zu machen, riskieren sie Kopf und Kragen – und stehen plötzlich vor den Trümmern einer Bank.

Theaterfassung Alexander Frank
Inszenierung Alexander Frank
Bühne Daniel Wollenzin
Kostüme Dorothee Joisten

Besetzung
Christoph Pütthoff
Janina Zschernig
Benedikt Greiner

Schauspiel Frankfurt
Box, Spielzeit 2012/13

Fotos: © Julia Hagen
Frankfurter Neue Presse

„Alexander Frank, Regisseur der fünften und letzten Folge, hat die drei Glücksjäger – also den Junior Trader, den in der Schreibblockade befindlichen homosexuellen Schriftsteller und die in Existenzsorgen steckende Übersertzerin – vor Gericht versammelt, wo sie zu den Vorgängen um die vom Jung-Spekulanten vernichteten sechs Milliarden Dollar Zeugnis ablegen müssen. (…) Dem vergnüglich-versöhnlichen Ende des Romans scheint Frank mit seiner charmant-komischen Inszenierung indes nicht zu trauen: Am Schluss sind die drei, die wie um ihr Leben reden, wieder an die Bühne gekettet. Verstrickungen lassen sich nicht so schnell abstreifen.“

Offenbacher Presse

„Christoph Pütthoff stattet den Schriftsteller in einem virtuosen Komödiantentum mit einer aasigen Intellektuellen-Eitelkeit aus. Benedikt Greiner als wertpapierhändler wirkt wie ein harmloser Typ, der sich auf das Abenteuer Karriere eingelassen hat. Janina Zschernig zeichnet die Übersetzerin als unbekümmerte, aber nicht naive Figur. Allesamt verstehen sie sich darauf, in einer eine unangebrachte Knalligkeit gescheit vermeidenden Weise komisch zu sein. Auch als Regiearbeit ist das gelungen.“